Turnierberichte der BSW Bogenschützen

Die Förderung des Bogensports ist uns eine Herzensangelegenheit. Deshalb unterstützen wir Bogensportvereine über unser Vereinskonto mit bis zu 20% Einkaufsrabatt und darüber hinaus auch bei der Ausrichtung von Turnieren. Talentierte Einzelschützen fördern wir im Rahmen unseres Sponsoring-Programms bereits seit 2012 in ihrer sportlichen Laufbahn mit dem zum Schützen passenden Bogensport-Equipment, mittlerweile umfasst unser Sponsoring-Team mehr als 30 Schützen. Alle in’s Gold/Kill wünscht das gesamte Team BSW!

Erlebt
2019

Bundesliga, Bezirks- & Kreismeisterschaften 2019

Während sich Alex durch die BuLi Nord kämpfte, haben auf dem Weg zur DM alle Schützen auch die kleineren Meisterschaften zu bestreiten. Lest hier von ihren Halleneindrücken.

Bundesliga Nord 2019

Bundesliga Nord 2. Spieltag

Recurvebogenschütze Alexander Ortler

Am 07.12.2019 war es wieder soweit der 2. Spieltag der 2. Bundesliga ging los. Wir fuhren um 6:30 Uhr mit einem Auto und einem Bus los. Wir fuhren so früh los, weil es nach Mühlheim an der Ruhr ging - also eine 6 Stunden Fahrt, die ich mit Lernen und Quatschen mit Freunden verbrachte. Daher war das nicht so schlimm. Das Wetter war nicht sehr schön - es regnete, aber das interessierte uns nicht, weil wir ja in der Halle schießen würden. Wir waren ziemlich gelassen und kamen sogar schon eine Stunde früher an gegen 12 Uhr. Was sehr gut war, damit wir uns nochmal stärken konnten. Dann fingen wir an die Bögen aufzubauen und es gab eine Trainer-Versammlung auf der beschlossen wurde, dass wir eine halbe Stunde früher anfangen.

Um 13 Uhr begann dann das Einschießen. Ich war ziemlich überrascht, warum ich nicht traf. Ich konzentrierte mich sehr und stellte mein Visier. Dann fingen die Matches an und es lief nicht so gut erstmal. Wir verloren die ersten beiden Matches und ich war nicht gut drauf - ich wollte gewinnen. Ich war einfach nicht mit meiner Technik zufrieden. Was am 1. Spieltag gut war, war am 2. Spieltag nicht da. Was mich ärgerte, aber wir gaben nicht auf und gewannen die nächsten zwei Matches. Dann war Pause. Ich holte mir was zu essen. Dann wurde ich auf die Ersatzscheibe gestellt, weil ich wieder schön schießen sollte. Nach dem Match was die anderen zwar verloren, sich aber gut verkauften, kam ich wieder rein.

Beim nächsten Match gegen den Rivalen BB Berlin, was echt gut ist. Wir waren nah dran, das Match zu gewinnen, aber wir schafften nur einen Gleichstand und die Punkte wurden geteilt. Das letzte Match war gegen Zierenberg, dem Absteiger der 1. Bundesliga. Wir besiegten sie und alle waren glücklich. Ich war so semi gelaunt weil ich einfach mit meiner blöden Technik nicht zufrieden, aber auch glücklich war, dass wir gegen Zierenberg gewonnen hatten.

Bezirksmeisterschaft WA Halle des BVNW am 15.12.2019 in der Sporthalle Corneliusfeld, St. Tönis

Recurvebogenschützin Annika Rennett

Annika und ihre Mitstreiterin

Aus organisatorischen Gründen wurden auch dieses Jahr die Bezirke 3,4 und 5 zusammengelegt zu einer gemeinsamen Bezirksmeisterschaft mit getrennter Wertung, um bei dem überschaubaren Starterfeld überhaupt eine Meisterschaft anbieten zu können. Die Kollegen von den Schießfreunden Freischütz Tell 1926 St. Tönis e.V. haben wieder ein tolles Turnier gezaubert. Ich startete hier in der Klasse U17 Recurve weiblich zusammen mit einer weiteren Schützin aus meinem Bezirk 5. Insgesamt starteten ca. 79 Schützen in 2 Durchgängen.

Ich selbst startete im Durchgang 2, welcher um 13:30 Uhr beginnen sollte. Da die Auswertung des vorhergehenden Durchgangs etwas länger dauerte, starteten wir etwa 1 Stunde verspätet gegen 14:30 Uhr. Noch etwas träge vom langen Warten, begann der Wettkampf nicht ganz erwartungsgemäß, so dass ich am Ende des ersten Durchgangs 262 Ringe auf meinem Konto hatte. Es galt 5 Ringe Rückstand zur Erstplatzierten aufzuholen. Der zweite Durchgang lief minimal besser und so schloss ich diesen mit 266 Ringen ab. Der Endstand von 528 Ringen reichte mir aber an diesem Tag für den Sieg und den Bezirksmeistertitel.

Kreismeisterschaft des DSB am 14.12.2019

Recurvebogenschützin Elsa Neumann

Mit dem vergangenen Wochenende wurde die Hallensaison 2019/20 mit der Kreismeisterschaft eröffnet. Wie jedes Jahr war wieder mein Verein, der SV 2000 Diedrichshagen, der Ausrichter. Weil wir für eine so kleine Halle, viel zu viele Schützen waren, wurden die Starter in zwei Gruppen eingeteilt. Meine Gruppe, Gruppe 1, ging etwa um 9 Uhr an den Start. Als die kleinere Gruppe mussten wir nur AB schießen, sodass wir ziemlich schnell vorankamen und etwa um 11 Uhr fertig.

Die erste Runde lief gut, es wurden 278 Ringe. In der zweiten ließ die Kraft nach und ich kam „nur“ auf 276 Ringe und somit ein schönes Ergebnis von 554 Ringen. Dies wäre ein neuer Landesrekord in der Altersklasse u 20 weiblich Recurve gewesen, aber leider war das Turnier nicht rekordberechtigt.

Bezirksmeisterschaft am 02.12.2019 in Forchheim

Compoundbogenschütze Tim Krippendorf

Tim auf der Siegerehrung

Die diesjährige Bezirksmeisterschaft fand zum ersten Mal in Forchheim statt. Die Anreise dorthin war ziemlich entspannt, da ich diesmal nicht selbst fahren musste. Außerdem musste ich erst am Nachmittag schießen und konnte somit ausschlafen. Ich war motiviert und guter Dinge zu gewinnen. Als ich allerding in der Halle war, war ich skeptisch. In der Halle war es sehr kalt, dunkel und das Licht war Orange, was mir das Schießen ziemlich erschwert hat.

Als dann die Probepfeile begonnen haben, habe ich gemerkt, dass das Licht starke Auswirkungen auf mein Zielbild hat. Ich konnte meinen Visier Pin nicht mehr sehen, ich habe nur einen Schatten in meinem Visier gesehen. Ich musste mich also voll und ganz auf mein Gefühl verlassen.

Trotz dieser Bedingungen konnte ich in beiden Durchgängen 289 Ringe schießen, also 578 insgesamt. Damit musst ich mich leider geschlagen geben und wurde zweiter in der Herrenklasse Compound. Mit diesem Ergebnis bin ich zwar nicht zufrieden, aber an dem Tag war einfach nicht mehr möglich für mich. Mit unserer Mannschaft hat es leider auch nur für den dritten Platz gereicht. Die Stimmung der Schützen war ziemlich bedrückt, da alle Compounder mit den Bedingungen zu kämpfen hatten.

Kreismeisterschaft Fita Halle

Compoundbogenschütze Adrian Hotz

1. Platz im Einzel und mit der Mannschaft für Adrian

Am 1. Dezember fand die diesjährige Kreismeisterschaft Fita Halle statt. In diesem Jahr war unser Verein nicht für die Ausrichtung verantwortlich, weshalb für mich das Turnier ganz entspannt um 09:00 Uhr startete. Ich startete in diesem Jahr wieder wie gewohnt in der Herrenklasse Compound. Das Jahr zuvor habe ich mich in der Blankbogenklasse versucht. Ein besonderes „Highlight“ in diesem Jahr war, dass ich zusammen mit zwei weiteren Schützen aus meinem Verein in der Compound Herren Mannschaft starten durfte.

Das Ziel für diesen Tag war, sowohl in der Einzelwertung als auch in der Mannschaftswertung Gold zu holen. Darüber hinaus hatte ich mir als Ziel gesetzt, mich in beiden Wertungen für die Landesmeisterschaft zu qualifizieren. Ich hätte eigentlich mit zwei weiteren Schützen in einer Klasse gestartet. Zu Beginn des Turniers stellte sich heraus, dass einer meiner Konkurrenten nicht antreten wird. Auch in der Mannschaftswertung gab es Konkurrenz.

Daher startete ich motiviert und voller Energie um 09:30 Uhr in das Turnier. Die ersten Pfeile an diesem Tag waren in Ordnung. Immer wieder hat mir allerdings das Glück gefehlt. Das Glück fehlte mir leider auch am Anfang des Turniers. Meine Leistung und Haltung waren durchweg gut. Nichtsdestotrotz fehlte das Quäntchen Glück. Dadurch konnte ich mir im ersten Durchgang den ersten Platz in der Einzelwertung sichern.

Nach einer kurzen Analyse des ersten Durchganges, startete ich in den zweiten Durchgang. Ich habe mich vom fehlenden Glück nicht irritieren lassen, leider hat mir das am Anfang des zweiten Durchgangs nicht viel geholfen. Im späteren Verlauf des Durchganges wurde ich dafür aber belohnt. Das gab mir einen kleinen euphorischen Kick, der sich aber schnell wieder legte. Mit einer soliden Leistung im ersten und zweiten Durchgang und insgesamt 540 Ringen konnte ich mir letztendlich den Tagessieg in der Einzelwertung sichern. Gleichzeitig war das auch das Tagesbestergebnis. Auch mit der Mannschaft konnte ich den Sieg holen. Insgesamt war ich mit der Leistung zufrieden. Ich hoffe, dass ich mich mit der Mannschaft für das weiterführende Turnier, die Landesmeisterschaft, qualifiziert habe. Darüber hinaus hoffe ich, dass ich meine persönliche Leistung im nächsten Turnier steigern kann.

Erlebt
2019

Letzte Freiluftturniere 2019

Die BSW-Schützen zog es auch in der kühleren Jahreszeit noch an die frische Luft und zu den letzten Freiluft-Turnieren der Saison 2019

Kulchturnier 2019

Mansfelder Bogenjagd

Compoundbogenschütze Marten Hecht

Marten freut sich über seine Urkunde

Am 28.12.2019 fand in Mansfeld auf dem Schloss die 17. Mansfelder Bogenjagd statt. Sie wurde vom Verein Bowhunter Mansfeld ausgerichtet. Am Start waren ca. 160 Schützen. Auf dem 3D Parcours, der um das Schloss ging, waren 32 Tiere gestellt.

Der Start war um 9 Uhr und wir waren bis 15:30 im Parcours. An diesem Tag war es kühl, aber im Laufe des kurzen Tages kam dann doch noch die Sonne raus. Der Parcours war sehr schön, aber auch anspruchsvoll, mit vielen steilen Schüssen wie z.B. ein Schuss über 70 Meter bergab auf ein Wildschwein, das vor einem Bach stand. Ich startete in meiner Altersklasse U18 Compound leider als Einzelstarter und wurde somit mit 500 Punkten Erster.

Rasselbockturnier in Könitz

Recurvebogenschützin Silke Müller

Silke Müller im Auszug

Schon früh am Morgen hieß es auf nach Könitz zum alljährlichen Rasselbockturnier. Könitz liegt von uns aus ca. 1,1/5 Stunden entfernt. Mit weiteren Vereinskollegen fuhren wir also zum Treffpunkt. Die Wettervorhersage lautete Sturm aber kein Regen. Ein bisschen frisch war es noch am Morgen, hatte es doch die Tage zuvor geregnet. Im Könitzer Wald angekommen, wurden wir gleich begrüßt und man freute sich uns zu sehen. Schnell angemeldet, eine schöne Gruppe ausgesucht und dann hieß es erstmal Frühstück. Der SV Stahl Unterwellenborn hatte im Wald auf einer Lichtung ein großes Zelt aufgebaut und da gab‘s eine tolle Verpflegung. Ca. 100 Bogenschützen waren angereist und pünktlich 9:30 Uhr gab‘s die Begrüßung.

Und schon ging‘s los zu unserem Startziel 25 und 10.00 Uhr war Schießbeginn. Eine Gruppe von Rehen stand da in einer Lichtung und die Sonne fiel darauf. Erster Pfeil drüber, zweiter Pfeil drunter und dritter Pfeil getroffen. Schon ging das Ärgern wieder los. Aber ich wollte mich doch nicht ärgern, also ablenken und auf zum nächsten Ziel. Und erster Pfeil... Kill. Geht doch. Und so lief es dann auch weiter. In einer ausgelassenen und lustigen Stimmung lief es super. Bis zum vorletzten Ziel, da hatte ich mich doch nochmal ganz schön verschätzt und handelte mir ein M ein. Aber egal, das letzte Ziel nochmal ordentlich konzentriert, Abschluss ein X-Kill. Ein super schönes Turnier. Das Wetter hielt, kein Regen, der Sturm nur in den Wipfeln der Bäume zu hören, leckeres Essen und eine tolle Truppe. Nach dem Zusammenzählen der Punkte war es für mich eine neue persönliche Bestleistung mit 346 Ringen auf 28 Ziele, davon 15mal Kill. Ich freute mich und hatte damit auch das Rasselbockturnier in der Klasse der Damen Blankbogen gewonnen.

Kulchturnier in Hergisdorf

Langbogenschütze Heiko Kirchner

Heikos neuer Bogen, der Jackalope Bloodstone

In Hergisdorf in Sachsen- Anhalt fand am 12. und 13.10.19 das Kulchturnier mit über 100 Bogenschützen statt. Bei sommerlichen Temperaturen war es mein erstes Turnier mit dem neuen Jagdbogen Bloodstone. Ich war sehr gespannt, wie ich mich mit dem neuen Bogen in der gut besetzten Jagdbogenklasse schlagen werde. Das Gelände hatte von allem was dabei und der Veranstalter hatte einen schönen Parcours in die Landschaft integriert. Auch die Verpflegung war super und einem schönen Turnier stand nichts im Weg.

Die ersten Ziele war ich doch etwas aufgeregter als sonst und trotzdem bin ich gut gestartet. Je länger das Turnier dauerte, umso sicherer bin ich geworden. 28 Ziele waren gestellt und ich habe mir leider ein M und nur 2 zweite Pfeile geleistet. 359 Punkte standen zum Schluss auf dem Scorezettel und ich war sehr gespannt, wo ich bei 25 Jagdbogenschützen landen würde.

Über einen guten 5. Platz war ich mehr als zufrieden, weil ich auch wusste, dass das M nicht nötig war. Noch was zum Bogen, der Jagdbogen Bloodstone sieht nicht nur gut aus, sondern schießt sich auch sehr gut. Ich bin sehr gut zurechtgekommen und freue mich schon auf die nächsten Turniere damit.

Cup-Finale beim BSC Sagitta St. Johann in Pongau/Salzburg

Compoundbogenschütze Franz Reinprecht

Am Freitag den 4. Oktober reisten wir nach St. Johann in Pongau, wo der BSC Sagitta das Cup-Finale durchführte. Insgesamt werden für diesen Cup 5 Turniere geschossen mit einen Streich Resultat. Bei diesen Cup-Turnieren ist es immer perfekt gelaufen, somit konnte ich aus 4 Turnieren die volle Punktezahl von 120 Punkten mit ins Finale nehmen.

Am Freitag bei der Anreise hatten wir perfektes Wetter: Sonnenschein und für diese Jahreszeit tolle 23 Grad. Aber leider schlug das Wetter in der Nacht auf Samstag um. Am Samstagmorgen hatten wir leichten Regen. Geschossen wurde auf einer Alm Seehöhe 1200 Meter. Um 07:00 Uhr fuhren wir zum Parcoursgelände bei leichten Regen und starken Nebel. Ich sagte zur Tochter: „Das schaut heute nicht perfekt aus, da werden wir mal wieder nass werden.“ Nach einer Fahrzeit von ca. 15 Minuten kamen wir am Parcoursgelände an, wo schon um diese Zeit reges Treiben herrschte.

Es hatte nur 4 Grad, Wind und sehr viel Nebel, das war eine gewaltige Umstellung von der Temperatur vom Freitag. Wir gingen zur Anmeldung, da noch 1 Stunde Zeit war bis zum Start. In der Zwischenzeit wurde der Regen immer stärker. Um 08:30 Uhr ließ es ein wenig nach. Wir holten unsere Bögen und gingen zum Einschießplatz, um ein paar Pfeile zu schießen. Um 09:00 Uhr wurde die Begrüßung und die Scheiben Einteilung bekannt gegeben, Start bei Scheibe 28.

Nach der Begrüßung begaben wir uns auf den Parcours. Der Regen hatte in der Zwischenzeit deutlich nachgelassen, aber der Nebel wurde immer dichter. Bei Scheibe 28 angekommen, wurde der Regen wieder etwas stärker. Jetzt galt es, das Visier trocken zu halten, damit wir gut durch den Parcours kommen bei diesem Wetter. Bei Scheibe 28 war ich als erster an der Reihe, ein Wildschein auf ca. 32 Meter. So 09:30 Uhr Start, wir wünschten uns gegenseitig alles Gute, wenn der erste Schuss passt dann wird‘s schon laufen. Perfekter Beginn - gleich mal eine 11. Zu bewältigen waren 28 Ziele und eine 1 Pfeilrunde, das wird nicht so lange dauern. Das Wetter war komplett verrückt - einmal hatten wir Regen, dann zog wieder der Nebel auf, dass man nicht mal die Ziele erkennen konnte, dann kam wieder die Sonne und im Handumdrehen kam immer der Regen. Da wir 3 Compounder und ein Armbrustschütze in der Gruppe waren, kamen wir sehr zügig voran. Nach 2 Stunden hatten wir schon mehr als die Hälfte hinter uns. Zu diesem Zeitpunkt lag ich super im Rennen und hatte einen Vorsprung von 20 Punkten, so jetzt noch brav fertig schießen, dann kann nichts mehr schief gehen.

Platz 1 geht an unseren Franz!

Um 13:30 Uhr hatten wir die 28 Ziele abgeschossen, und der Regen wurde auch wieder stärker, aber jetzt ist es Wurst. Ab zum Start und hinein in die warme Stube. Im Lokal rechneten wir unsere Scorezettel ab, die durch den Regen etwas in Mitleidenschaft geraten sind, aber man konnte noch alles lesen. Nach einer halben Stunde wurde die Ergebnisliste ausgehängt, ich konnte an diesem Tag den höchsten Score erreichen und somit den Tagessieg mit nach Hause nehmen. So jetzt ab in die Unterkunft und unter die heiße Dusche.

Um 17:00 Uhr trafen wir uns mit zwei ehemaligen Vereinskollegen zu einem Plauderstündchen. Gegen 22:00 Uhr kamen wir wieder zurück in die Unterkunft es war ein netter Abend. So jetzt Nachtruhe morgen nochmal 28 Scheiben und danach das Finale, bin guter Dinge da mein Vorsprung so groß war, dass mich keiner der Schützen noch einholen könnte. Morgen wieder gleiche Startzeit wie heute.

07:00 Uhr Frühstück und Abmarsch zum Parcours, Anmeldung und so geht’s. Das Wetter sah viel versprechend aus: kein Regen aber noch etwas trüb. Begrüßung, Scheiben Einteilung und Start bei Scheibe 25. Auch heute wieder der erste zum Anfangen auf einen Dachs und auch wieder so ca. 32 Meter. Der Verein hat sich alle Mühe gemacht und den ganzen Parcours umgepflockt, so hatten wir wieder alles neue Entfernungen. Natürlich hatten sie wieder einige so befindliche Schüsse dabei. Ein schwarzer Bär und schwarzer Hintergrund. Die Gruppeneinteilung vom Vortag ist gleichgeblieben. Da das Wetter schön war und teilweise auch die Sonne vom Himmel lachte, kamen wir sehr zügig durch den Parcours und waren eine Stunde schneller als am Vortag. Schade, dass einige Kollegen von unserer Klasse heute nicht mehr kamen, daher konnte ich auch kein Finale mehr schießen, denn es müssen 6 Schützen anwesend sein.

Ich konnte auch am Sonntag den höchsten Score erreichen von allen Schützen und den Tagessieg. Es war ein tolles Turnier mit einem sehr anspruchsvollen Parcours auch auf Grund des Wetters am Samstag. Um 15:00 Uhr wurde die Siegerehrung durchgeführt, ich hatte auch am Sonntag den Tagessieg sowie den Gesamt Cup gewonnen. So konnte ich mit einem gewaltigen Punktevorsprung zweimal den Tagessieg und den Gesamt-Cup für mich verbuchen.

Erlebt
2019

Hallen-News Recurvebogen 2019

Die Hallensaison ist mittlerweile in vollem Gange und hier findet ihr eine Zusammenfassung der Recurve-Wettkampfeindrücke unseres Sponsoring-Teams

Turnier in Magstadt

Bezirksjugendvergleichskampf des Rheinischen Schützenbundes

Recurveschützin Annika Rennett

Gerne nahm ich die Einladung unseres Jugendleiters Benno Grummel an, beim diesjährigen Wettbewerb Ende September erneut im Team des Bezirkes 03 (linker Niederrhein) in der Bogenklasse Recurve Jugend anzutreten. Insgesamt waren diesmal 10 Bezirke anwesend im Landesleistungszentrum des Westdeutschen Schützenbundes in Dortmund. Da es am Samstag ein Teamwettkampf war, in dem die Pistolen-, Gewehr- und Bogenschützen gemeinsam gewertet wurden, war es sehr schade, dass nicht alle Bezirke komplett angetreten waren und somit die Bogenklassen etwas schwach besetzt waren. Es wäre schön, wenn sich mehr zu diesem Wettkampf anmelden würden und die Sache somit viel spannender wäre.

Die Sieger des Bezirksjugendvergleichskampf RSB

Die Verpflegung durch den Verband war auch dieses Jahr wieder vorbildlich mit reichlichem Frühstücksbuffet und warmen Mittagessen. Dieses Jahr wurde der Austragungsmodus geändert und so wurde dieses Mal im Ligamodus geschossen. Im Team immer ein Schüler, Jugendlicher und Junior, welche in 150 Sekunden Liga like ihre 2 Pfeile auf der für ihre Altersklasse entsprechende Auflage platzieren mussten. Da ich sehr gerne Liga schieße, kommt mir der Modus dieses Jahr natürlich sehr entgegen. Am Samstag holten wir mit dem Team des Bezirks 03 den Gesamtsieg. Am Sonntag konnte sich nochmal jeder im Einzelschießen beweisen. Es begann mit 30 Pfeilen Qualifikation, um die Rangliste für das anschließende Finalschießen zu bestimmen, welches im Satzsystem „Best of 5“ ausgetragen wurde. Das Halbfinale konnte ich noch 6:0 für mich entscheiden, musste mich aber im Goldfinale nach spannender Aufholjagd 3:7 geschlagen geben. Ein schönes Wochenende wurde mit Gold im Team und Silber im Einzel gegen 14:00 Uhr mit der Siegerehrung beendet.

GT Open 250 in Strassen/Luxemburg 23.-24.11.2019

Recurveschützin Annika Rennett

Annika an der Schießlinie

Die zweite Station der Indoor World Series 250 (World Archery) fand zum 7. Mal in Luxemburg statt. Der ausrichtende Verein war auch dieses Mal der Guillaume Tell Strassen, welcher mit der vereinseigenen 70 m Halle perfekte Bedingungen für dieses Event bot. Ein angeschlossenes Restaurant im Obergeschoss mit großer Glasfront und Blick auf das Starterfeld versorgte die Schützen mit allerlei Köstlichkeiten und ließ keine Wünsche offen. In der Klasse Recurve Damen, in welcher ich startete, waren 63 Starterinnen gemeldet aus 15 Ländern. Vertreten waren Weltklasseathletinnen wie Casey Kaufhold, Chang Hi Jin, Wi Nayeon, Gabriela Bayardo, Aida Roman, Laura van der Winkel, Elena Richter, Veronika Haidn Tschalowa, Laurena Villard um nur einige der weiblichen Superstars zu nennen.

Wir kamen am Sonntag gegen 9:30 Uhr am Wettkampfort an und ich konnte mich noch ein wenig mit der Halle vertraut machen, bevor ich um 12:30 Uhr dran war. Im Außenbereich gab es ein beheiztes Zelt, in dem die Practice Range untergebracht war und ich später noch die Gelegenheit wahrnahm, um mich aufzuwärmen und ein paar Passen zu schießen. Ich schoss an Scheibe 29 zusammen mit Wi Nayeon aus Korea, Laura van der Winkel aus den Niederlanden und Marion Raymond aus Frankreich. Die 3-er Spots, auf die geschossen wurden, waren mir schon aus dem Ligabetrieb vertraut. In der ersten Qualifikationsrunde lief es noch nicht so ganz rund, obwohl ich mich mit der ersten Passe (29) auf den unglaublichen 6. Rang katapultierte.

Letztendlich reichte es nach der ersten Runde mit 269 Ringen für Rang 25. Die zweite Runde lief schon wesentlich besser, konnte aber mit der für mich sehr zufriedenstellenden Ringzahl von 273 Ringen nicht mehr aufholen, jedoch aber den 25. Platz verteidigen und zog in das 1/16 Finale ein. Dies allein war schon ein toller Erfolg für mich. Das Match im 1/16 Finale bestritt ich gegen Sarina Laan (Rang 8) aus den Niederlanden. Mit einer 10/9/9 und 28 Ringen holte ich mir die ersten beiden Satzpunkte und ging 2:0 Führung. Den zweiten Satz musste ich abgeben mit einer Perfect Round für Sarina 2:2. Den dritten Satz sicherte ich mir und ging mit 4:2 wieder in Führung. Den 4. + 5. Satz konnte ich leider nicht mehr für mich entscheiden und verlor das Match knapp 4:6. Somit war das Turnier an dieser Stelle leider für mich vorbei. Endstand war für mich Rang 17 unter einer wirklich bombastischen Konkurrenz. Wenn auch ein wenig enttäuscht nach dem Match, bin ich doch sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich, an diesem tollen Event teilgenommen zu haben.

Schon eine beeindruckende Veranstaltung, die GT Open 250

Kreismeisterschaft WA Halle des RSB Kreis 03 2 Krefeld am 10.11.2019

Recurveschützin Annika Rennett

In der Sporthalle des Berufskolleg Vera Beckers. Gegen 10:00 Uhr startete die Kreismeisterschaft in kleiner Runde (15 Schützen) mit der Bogenkontrolle. Ausrichtender Verein war der KSSK Krefeld, also ein Heimspiel für mich. Die Leistung in den beiden Runden (262 + 265 Ringe) lag innerhalb meiner bisherigen Trainingsergebnisse in dieser Saison. Mit 527 Ringen war ich Kreismeisterin und sicher weiter zur Bezirksmeisterschaft in Bedburg-Hau.

Anschließend fuhren wir noch zum 1. Spieltag der Rheinlandliga nach Tönisvorst wo ich mein Debüt in der 1. Mannschaft des KSSK gab. Pünktlich zum Anmeldeschluss kam ich in der Halle an und ging nach der Bogenkontrolle sofort an die Trainingsscheibe. In Spiel 5 wurde ich eingewechselt und blieb bis zum Ende im Team. Es war sehr spannend und ich schoss wesentlich konzentrierter als am Morgen auf der Kreismeisterschaft. Spiel 5 + 6 gewannen wir deutlich mit 6:0, das siebte Spiel mussten wir leider 4:6 verloren geben. Endstand nach dem ersten Spieltag war Platz 4. Es war ein tolles Debüt in der Rheinlandliga und es hat sehr viel Spaß gemacht, Teil dieses tollen Teams zu sein.

DFBV Qualiturnier für EBHC 2020

Recurveschütze Mika Kochanowski

Am 07. Dezember 2019 fand vom DFBV ein Qualiturnier für die EBHC 2020 in Hamburg in der Hamburger Bogengilde statt. Das Turnier wurde als Fita Halle mit 2x 6 Passen a 5 Pfeilen ausgerichtet. Dieses Turnier war mein erstes Turnier mit dem neuen Bogen. Ich wusste zwar, dass wir beide noch kein gut eingespielte Team waren, aber ich wollte es trotzdem mit dem neuen Bogen ausprobieren. Das hätte ich vielleicht lieber nicht machen sollen.

Sein neuer Bogen war noch nicht ideal abgestimmt

Ich startete in der Blankbogen Junioren Gruppe. Beim Einschießen merkte ich schon, dass mein neuer Bogen noch gar nicht richtig eingestellt war. Wir hatten 2 Passen zum Einschießen und dann ging es schon los. Mehr als, es lief GAR NICHT, kann ich eigentlich nicht berichten. Der erste Pfeil ging immer noch einigermaßen, aber alle anderen 4 Pfeile landeten immer in der unteren linken Ecke. Egal was ich gemacht habe.

Nach der ersten Pause war mein Gegner schon recht weit vor mir. Ich habe danach nur noch versucht heraus zu finden, was ich falsch machte oder was am Bogen falsch eingestellt war. Ich hatte am Ende nur 125 Ringe erschossen und wurde Zweiter mit einem Abstand von 71 Ringen. Ich hatte nicht mit viel gerechnet, aber wenigstens mit etwas mehr schon.

Nun nutze ich die Wintermonate erstmal dazu, meinen neuen Bogen anständig einzuschießen und einzustellen, so dass ich im Frühjahr wieder richtig Gas geben kann. Zu diesen Turnier kann ich nur sagen: Das war ein Satz mit X, das war wohl nix...

1. Wettkampftag der 1.Bundesliga Süd in Neumarkt

Recurveschütze Jakob Hetz

Am 16.11 fand der erste Wettkampftag in Neumarkt statt. Geschossen wird im Satzsystem, d.h. wer zuerst 6 Satzpunkte erreicht, hat gewonnen und bekommt 2 Punkte. Geht eine Begegnung 5:5 aus, so bekommen beide Mannschaften je 1 Punkt. Pro Mannschaft treten jeweils drei Schützen an. 2 Satzpunkte bekommt die Mannschaft, die mit insgesamt 6 Pfeilen mehr Ringe erreicht. Gibt es einen Einstand, so bekommt jede Mannschaft einen Satzpunkt.

Am Samstagvormittag ging es los nach Neumarkt. In der Halle angekommen, gab es erstmal was zu Essen und der Bogen wurde aufgebaut. Das Einschießen lief für mich relativ gut. Dann begann das erste Match gegen Villingen-Schwenningen. Es war ein sehr spannendes Match, das über alle fünf Sätze ging. Ich fand sehr gut in den Wettkampf und schoss mit 99 von 100 Ringen ein fast perfektes Match. Zum Schluss dieses Matches konnten wir als Sieger hervorgehen und die ersten Matchpunkte in der Saison 2019/2020 sichern.

Danach ging es gegen die SGI Welzheim, die mit 2 59er Passen starteten und somit 4:0 in Führung lagen. In den nächsten beiden Sätzen gelang uns immer nur eine Punktteilung, wodurch wir 6:2 verloren. Gegen die FSG Tacherting hatten wir nur zu Beginn eine Chance und wir verloren 6:2. Im letzten Match ging es gegen die geschwächte Mannschaft aus Ebersberg. In diesem Match ging es über 5 Sätze, zum Schluss konnten wir uns 2 Matchpunkte erkämpfen. Mit 2 Siegen und 2 Niederlagen zur Pause konnten wir guter Dinge sein.

Nach der Pause ging es gegen den Aufsteiger aus Reihen, dieser schoss ein sehr starkes Match und gewann mit 7:3. Anschließend ging es gegen den zweiten Aufsteiger aus Freiburg, in einem sehr spannenden Match konnten wir mit 6:4 gewinnen. In diesem Match hatte ich einen kleinen Aussetzer und schoss in einer Passe eine 8 und eine 6. Insgesamt war meine Leistung in diesem Match dennoch sehr gut, denn ich konnte ein Ergebnis von 93 Ringen erreichen und das, obwohl ich in einer Passe 6 Miese hatte. Abschließend ging es gegen den Gastgeber aus Neumarkt. In einem sehr durchwachsenen Match ging es für uns nicht über ein Unentschieden hinaus.

Ich selbst bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und hoffe, dass ich die weiteren Wettkampftage so weiterschießen kann. Mit meinem Schnitt von 9,62 Ringen bin ich aktuell neunt bester Schütze der Setzliste.

Gaumeisterschaft im oberfränkischen Breitengüßbach am 10.11.2019

Recurveschütze Jakob Hetz

Bei der Gaumeisterschaft siegte Jakob

Um 07.00 ging es daheim los und ohne Probleme ging es nach Breitengüßbach. Meine Scheibe war gut drauf und die allgemeine Stimmung in der Halle war recht gut. Ich war sehr gespannt, wie ich in den Wettkampf finde, denn dies war mein erster Wettkampf mit meinem neuen Mittelteil. Es gelang mir sehr gut, ab und an hatte ich noch Probleme und schoss nicht überzeugt. Nach dem ersten Durchgang hatte ich 284 Ringe. Mein Ziel für den zweiten Durchgang waren mindesten 286 Ringe. Ich startete sehr gut in den zweiten Durchgang, patzte dann aber ab und an. Schließlich konnte ich dennoch 287 Ringe erreichen und hatte insgesamt 571 Ringe.

1. Spieltag der 2.Bundesliga Nord

Recurveschütze Alexander Ortler

Am Ende 4. Platz für Alexander und sein Team

Am 16.11.2019 war der 1. Spieltag der Neuen Saison. Wir waren letzte Saison aufgestiegen in die 2. Bundesliga, jetzt waren wir und ich insbesondere sehr aufgeregt. Wir fuhren um 7 Uhr los mit dem Bus zum Wettkampfort nämlich nach Norderstedt. Es war sehr kalt in der Halle und ich war ziemlich aufgeregt, weil ich ziemlich lange an meiner Technik gearbeitet habe und gespannt war wie es laufen wird. Dann fingen wir an unsere Bögen aufzubauen.

Um 13 Uhr fing das Einschießen an und es lief sehr gut - meine Technik war sehr stabil. Das erste Match verloren wir knapp. Dann ermutigten wir uns und gewannen die nächsten 3 Matches. Dann war Pause und wir stärkten uns von den Matches. Ich war sehr zufrieden mit meiner Technik. Ich hatte nicht von mir erwartet, dass ich so stabil war. Dann verloren wir 2 Matches und 1 Match zum Schluss gewannen wir. Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung und mit der Leistung meines Teams. Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft. Wir waren am Ende auf dem 4. Platz.

Rekordberechtigtes 25 Meter- Hallenturnier in Magstadt

Blankbogenschütze Richard Klesmann

Am letzten Samstag fuhr ich zum 25 Meter- Hallenturnier nach Magstadt. Leider ist ein 25 Meter Turnier in der Halle bei uns nur in Magstadt zu finden. Deshalb ist es natürlich nicht einfach, genau an diesem Tag einen Rekord in dieser Disziplin aufzustellen. Trotzdem konnte Magstadt in den letzten Jahren immer wieder Rekorde vermelden.

Ich fuhr am frühen Nachmittag los, um in der zweiten Gruppe um 17.00 Uhr an den Start zu gehen. Am Vormittag musste ich leider noch einiges erledigen, sodass es mir zum gewohnten Start in der ersten Gruppe nicht reichte. Das Training auf 25 Meter mit einer 60er Auflage ist für mich in der Halle so gut wie unmöglich. Ich konnte lediglich vor 2 Wochen mal kurz auf 25 Meter trainieren, als die Halle sich gegen Ende des Trainings sehr rasch leerte und noch 15 Minuten Trainingszeit verblieben.

Die Startplätze in der Gruppe waren leider nicht alle besetzt und Blankschützen waren außer mir nicht anwesend. Den Startlisten konnte ich allerdings entnehmen, dass in der Gruppe 1 und in den Gruppen 3 und 4 durchaus Blankschützen vertreten waren. Also durfte ich mich mit Visierschützen auf meiner Scheibe messen. Das wurde in der Vergangenheit, wenn sich Visier- und Blankbogenschützen in der Halle auf einer Scheibe trafen, auch immer interessant und zu Weilen auch sehr spaßig. Leider kam ich nicht allzu gut aus den Startlöchern, was mich ein wenig ärgerte, denn ich wollte meinen Scheibenkollegen schon auf den Versen bleiben. Im Verlauf des ersten Durchgangs konnte ich allerdings durch gute Passen wieder herankommen, was mich sehr freute und meine Mitschützen mit Visier vielleicht etwas nervös machte. Nach dem ersten Durchgang und 270 Ringen war ich dann auch zufrieden. Den einen Ring zum Führenden auf der Scheibe wollte ich ihm im zweiten Durchgang durchaus streitig machen.

Nach der Pause ließ ich nicht locker. Es war ein schöner Wettkampf. Die Führung wechselte stetig, bis mir bei der 8ten und 9ten Passe jeweils eine 6 rausrutschte. Diese Unkonzentriertheit ärgerte mich, da half auch die 29er Passe mit der letzten Passe nicht mehr. Damit musste ich den Visierschützen mit lediglich 3 Ringen doch den Scheibensieg überlassen.

Aber der Ärger legte sich doch relativ schnell. Letztendlich waren es zwei Durchgänge mit je 270 Ringen. Den einen nicht so gut begonnen, den anderen nicht so gut beendet. Aber das Endergebnis mit dem 2ten Platz und der Spaß während des Wettkampfes war dann ok. Mal sehen was die Hallensaison noch so alles bringt.

Kreismeisterschaft des Unstrut-Hainich Kreises des Thüringer Schützenbundes

Recurveschützin Silke Müller

Silke an der Schießlinie

Die Hallensaison hat begonnen und nunmehr finden die ersten Hallenturniere und somit auch die Qualifikationsturniere statt. Schon seit Oktober trainieren wir fleißig in der Halle. Dazu musste mein Bogen neu eingestellt werden und neu wurde eine neue Pfeilauflage abmontiert. Diese klappt nun beim Abschuss weg, somit hat die Pfeilauflage nur noch wenig Einfluss auf die Pflugbahn des Pfeiles. Im Training zeigten sich dann auch gleich mal Ergebnisse über 500 Ringe. So gerüstet, hieß es dann am letzten Sonntag auf zur Kreismeisterschaft. Unser Verein war mit 10 Startern nach Hüpstedt in die schöne Drei-Felderhalle gereist. Es war kalt, der erste Raureif lag auf den Feldern und die Sonne lugte schon am Horizont.

In der Halle angekommen meldeten wir uns an. Die Startlisten waren ja schon bekannt und so konnten wir pünktlich um 9:00 Uhr starten. Anfangs hatte ich ein wenig Probleme mit dem Licht in der Halle und den Scheibenauflagen, da das Gelb doch recht schwach zu sehen war. 235 Ringe nach dem ersten Durchgang war ein guter Schnitt, aber ich wollte mehr. So hieß es sich konzentrieren und alles abrufen - Pfeil für Pfeil. Und siehe da 😊 es lief. Am Ende 491 Ringe, Kreismeisterin 2020 und die Qualifikation für die Landesmeisterschaft geschafft. So kann es weitergehen.

25m Turnier in Konz

Recurveschütze Noah Pop

Am 13. Oktober 2019 habe ich in Konz das 25/18 m Turnier geschossen. Ich bin mit 542 (267/275) Zweiter geworden. Ich hatte Schwierigkeiten das richtige Gefühl zu finden habe es aber auf 18m wieder einigermaßen aufgefangen. Die 25m waren sonst immer ganz gut gegangen aber diesmal wollte es nicht ganz so glatt laufen. Dennoch bin ich mit dem Turnier zufrieden. Ich habe dieses Turnier das erste Mal für Team BowJob geschossen, ein Team was auf Brustkrebs und die so wichtige Vorsorge gegen Brustkrebs aufmerksam machen will. Ich finde dass es eine Sinnvolle Aktion ist und deswegen werden ich Team BowJob auch weiterhin unterstützen. Es war sonnig und warm Draußen, schade dass wir in der Halle geschossen haben, dennoch war der restliche Tag ganz angenehm. Als nächstes steht die Liga Qualifikation in Tönisvorst an.

Relegation und Landesliga in Töningsvorst

Recurveschütze Noah Pop

Die drei von der Schießlinie

Am Samstag, den 9. November 2019 habe ich in Töningsvorst die Relegation zur Landesliga und anschließend die Landesliga 1 geschossen. Unser Team ist ungeschlagen durch die Relegation gekommen und auch ungeschlagen durch die Landesliga 1 gezogen. Ich hatte einen Schnitt von 9,48 (jedes Match mitgeschossen).

Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, die Pfeile gingen dahin wo sie sollten und das Schießgefühl war stabil und gleichmäßig. Es hat Spaß gemacht, im Team aktiv gegen eine andere Mannschaft zu schießen, anders als man es von Meisterschafen gewohnt ist, wo einfach die Qualizahlen gewertet werden. Ich freue mich schon auf den 2. Landesliga-Tag im Dezember. Davor stehen aber noch einige große Turniere an. Vielen Dank für die Unterstützung und liebe Grüße, Noah

18m Turnier in Mondercage

Recurveschütze Noah Pop

Am Sonntag, dem 10. November 2019 habe ich in Mondercange das 18m Turnier geschossen. Ich bin mit 548 (578/570) 3. bei den Herren geworden. Im ersten Durchgang lief alles locker und flüssig, das Gefühl der Liga am Vortag, habe ich schnell wiedergefunden und bis auf eine 8 waren alle Schüsse kontrolliert. Im zweiten Durchgang waren die Schüsse eigentlich zentrierter als im Ersten Durchgang und ich hatte mehr 10er als im Ersten Durchgang.

Wie auch dutzende Male davor, war ich im zweiten Durchgang besser eingeschossen und im Schusszyklus drin, doch dann ist mir ein Pfeil vom Tab gerutscht, als ich absetzen wollte und so hatte ich dann einen M im zweiten Durchgang. Trotzdem hat das Schießen Spaß gemacht und noch wichtiger, die Schulter macht keine Probleme nach zwei Turniertagen direkt hintereinander, dazu ein Ganz-Tages-Sechießen bei der Liga. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Wochenende und ich freue mich schon auf KingsOfArchery nächstes Wochenende.

1. Crivitzpokal 17.11.2019

Recurveschütze Kilian Düwel

Ein stolzer 3. Platz für Kilian

Da für mich im nächsten Jahr der Wechsel in eine andere Altersklasse ansteht, wollte ich die Gelegenheit nutzen und noch einmal ein Turnier auf die größere Auflage bestreiten. Ich startete als Schüler B und schoß auf 18 Meter auf eine 80cm Auflage. In meiner Altersklasse war ich Alleinstarter und konnte so ganz ohne Druck das Turnier bestreiten. Ein besonderer Modus bei diesem Turnier machte es dennoch spannend. In jeder Bogenklasse wurde der Turniersieger über alle Altersklassen ermittelt. Die besten 4 Schützen der 2 Durchgänge traten im Finalschießen gegeneinander an. Jeder Schütze dann auf seine Auflagengröße, damit jeder die gleiche Chance auf den Turniertitel hat.

Das frühe Aufstehen machte sich im ersten Durchgang noch bemerkbar. Ich brauchte eine Weile um in den Rhythmus zu kommen. In der 7. Passe dann ein Schreck. Bei noch gut 20 Sekunden auf der Uhr und einem zu schießenden Pfeil ertönte auf einmal die Schießuhr und beendete die Passe. Der Kamprichter hatte mich am anderen Hallenende nicht gesehen und war der Meinung es wären alle Schützen fertig. Es wurden die geschossenen Pfeile aufgenommen und ich musste den 3. Pfeil im Anschluss ganz alleine nachschießen. Etwas aufgeregt, bei so vielen „Zuschauern“, setzte ich aber eine 9 und beendete dann etwas später den ersten Durchgang mit 262 Ringen.

Auf der Liste mit den Zwischenständen fand ich mich überraschend auf dem 3. Platz wieder. Diesen Platz wollte ich gerne mit einem guten zweiten Durchgang verteidigen. Das gelang mir auch sehr gut. Mit 275 Ringen konnte ich mich sogar noch steigern und so sicherte ich mir unter allen Teilnehmern meiner Bogenklasse den 3. Platz.

Das bedeutete dann im Halbfinale nach dem Punktesystem gegen meine Vereinskameradin Elsa antreten. Geschossen wurde immer abwechselnd, so dass man entweder gut vorlegen konnte, oder zwingend nachziehen musste. Nach zwei Passen lag ich mit 3:1 in Führung. In der nächsten Passe setzte ich den dritten Pfeil mit dem Signal auf die Scheibe, der Kampfrichter war jedoch anderer Meinung und erkannte mir den Pfeil ab. Das war sehr ärgerlich, weil ich in dieser Passe 3 Zehnen getroffen hatte und mich mit einem 5:1 in eine gute Position gebracht hätte, ins Finale einzuziehen. Somit stand es dann 3:3 und Elsa gewann auch die nächste Passe und stellte auf 5:3. Jetzt musste unbedingt die nächste Passe gewonnen werden, um noch eine Chance zu haben. Ich gab noch einmal Alles, es reichte aber nur zur Punkteteilung. Damit verlor ich das Halbfinale mit 6:4 und beendete das Turnier auf dem dritten Platz.

Ich war sehr stolz, konnte ich doch sehr viele Erwachsene in der Endabrechnung hinter mir lassen. Es war ein sehr schönes, gut organisiertes Turnier und hat mir viel Spaß gemacht. Als nächstes stehen die Kreismeisterschaften auf dem Programm, dann auf 60cm Auflagen. Darauf bereite ich mich jetzt im Training vor und versuche auch in der nächsten Altersklasse gute Ergebnisse zu erzielen.

Erlebt
2019

Kings of Archery - JVD Open in Eindhoven, NL 2019

Ein internationales Mega-Event mit mehr als 900 Schützen aus aller Welt und auch BSW-Schützen waren mit von der Partie - Daniela Klesmann erzielte sogar Rang 7!

JVD Open - Kings of Archery 2019

Kings of Archery - JVD Open in Eindhoven/Niederlande 16.-17.11.2019

Recurveschützin Daniela Klesmann

Letztes Jahr war ich das erste Mal bei Kings of Archery dabei und fand es so großartig, dass ich mich in diesem Jahr gleich wieder angemeldet habe. Geschossen wird im Las Vegas Style. Das heißt 90 Wertungspfeile, 60 Samstag und 30 Sonntag und das ganze Gold gilt für Recurve als 10. Dazu auch die Las Vegas Auflagen. Die Halle, in der geschossen wurde war der Wahnsinn. Geschossen wurde von einem Mittelgang nach rechts sowie auch nach links auf über 70 Scheiben. Es gab einen straffen Zeitplan. Freitags sind wir angereist und abends direkt zur Anmeldung.

Daniela schaffte es bei den Kings of Archery unter die 8 Finalisten

Samstagvormittags ging es dann in Session 2 los. In der Halle gab es quasi fliegende Wechsel zwischen den Schützen. Das Einschießen bestand nur aus 2 Passen, aber darauf war ich ja schon eingestellt vom Vorjahr. Ich kam gut in den Wettkampf und konnte die ersten Passen noch „voll“ schießen. Doch dann mogelte sich die erste 8 rein. Nicht schlimm, sonst sind die Wettkämpfe ja auch nicht 8er frei, wieso dann hier :-) Die nächsten Pfeile konnte ich wieder im Gold platzieren. Erst der letzte Pfeil dieses Durchgangs wollte nicht. Aber so war ich mit 296 Ringen sehr zufrieden und konnte mich unter den ersten 10 bei den Damen einsortieren. Vor dem zweiten Durchgang wurden nun noch die Auflagen gewechselt. Ich hatte oben angefangen und musste nun nach unten wechseln. Da musste man erst mal dran denken. Das gelang nicht allen und der ein oder andere musste vor laufen, um seine Pfeile von der falschen Auflage zu ziehen :-). Der zweite Durchgang startete wie der erste aufhörte, mit einer 8. Aber ich kam schnell zurück und konnte richtig gute und sichere Schüsse machen. Ich bestätigte die Leistung vom ersten Durchgang mit einer zweiten 296 und Platz 7 der Damen.

Früh am Sonntag ging es wieder in die Halle für die letzten 30 Pfeile in der Qualirunde. Ich kam nicht so gut in den Wettkampf wie am Vortag und der Wettkampf startete etwas wackelig. Auf den Nachbarscheiben konnte ich aber beobachten, dass es anderen ähnlich ging. So hatte ich zu Hälfte des Durchgangs schon drei achter. Die ersten acht Schützen kommen direkt ins Finale. Unter ihnen war ich noch aber mir war klar, wenn ich dort bleiben will muss ich den Rest „voll“ schießen. Gesagt getan :-) Ich beendete den Durchgang mit 294 Ringen und war letztendlich mit 886 Ringen auf Platz 6 der Damen Recurve und somit direkt fürs Finale qualifiziert. Der Rest hatte die Chance, über die Jokerrunde noch einen Finalplatz zu ergattern. Durch die Jokerrunde und den Umbau dauerte es noch etwas, bis am späten Nachmittag das Finale startete. Es wurde als „Last man Standing“ geschossen.

Insgesamt wurde Daniela 7. - eine tolle Leistung im internationalen Vergleicht!

Die Finalarena war beeindruckend aufgebaut, mit großem Zuschauerraum und abgedunkelter Halle. Jeder Schütze wurde einzeln aufgerufen und lief in die Arena ein. Eine Passe Einschießen und dann ging es auch schon los. Gleiches Spiel wie in der Quali - 3 Pfeile und ganzes Gold gilt noch als 10. Ziel ist das beste Ergebnis in der Runde zu schlagen, Gleichstand darf weiter machen, schlechter fliegt sofort raus. Tja, mit einer Acht kann man sich hier leider nicht lange halten und so war ich als Platz 7 schon in der ersten Runde ausgeschieden. Aber es war eine tolle Erfahrung, mal ein etwas anderes Finale zu schießen, was ich so vorher noch nicht kannte. Es hat Spaß gemacht und es ist ein super organisiertes Turnier! Nächstes Jahr bin ich ziemlich sicher wieder dabei!

Compoundschütze Domenic Kiehl

Domenics Accreditionskarte

Am Freitag den 15. November 2019 war es endlich soweit, ich fuhr ganz in der Früh Richtung Holland nach Eindhoven. Denn ich habe mich für die JVD Open – Kings of Archery Series angemeldet. Ich war schon richtig aufgeregt, denn dort schoss ich bei den Compound Men`s mit. Das war für mich zwar nichts Neues mehr, aber dieses Mal schon! Denn dort kamen ja die besten Schützen aus der ganzen Welt, wie z.B.: Brady Ellison, Steve Anderson, Stephan Hansen, Mike Schloesser, Braden Gellenthien usw. Nach einer siebenstündigen Autofahrt kam ich in Holland an. Wir checkten erst mal in unserem Hotel ein und bezogen die Zimmer. Dann ruhte ich mich erst einmal etwas aus, denn die lange Autofahrt war schon anstrengend.

Am Abend so gegen 19.00 Uhr fuhr ich dann mit meinen Schützenkollegen nach Eindhoven in das Indoor Sportzentrum, um mich zu registrieren. Dort angekommen war ich erst mal beeindruckt, diese Riesenhalle und die vielen Menschen. Insgesamt nahmen über 900 Schützen in drei verschiedenen Gruppen an diesem Turnier teil. Es war voll COOL!!!!!!!!!!!!!!! Nachdem ich meine Accreditionskarte hatte und somit offiziell angemeldet war, versuchte ich mein Glück beim „Storm the Castle“. Dort durfte man mit einem Blankbogen und einem Larppfeil auf ein Schloss schießen, das in der Mitte der Halle aufgebaut war. Wer in das Schloss hinein traf, konnte ein T-Shirt gewinnen. Leider ging mein Pfeil nur knapp daneben und ich verfehlte das Schloss. Aber das machte nichts, es hat voll Spaß gemacht.

Domenics Accreditionskarte

Nach einer sehr guten Nacht ging es am Samstag sehr früh los. Denn leider musste ein Schütze von uns schon um 7.45 Uhr schießen. Aber ich wollte trotzdem gleich mit, auch wenn ich erst in der dritten Gruppe dran war. Ich nutzte die Zeit, um mich an den ganzen Trubel und die Atmosphäre zu gewöhnen. Natürlich ging ich auch gleich auf Erkundungstour, denn es waren so viele Händler und Hersteller wie z.B. Firma Beiter, Hoyt, Stanislawski, Prime, WinWin und viele mehr da. Es war einfach nur gigantisch. Natürlich war ich auch auf Autogrammjagd ;-) und auch sehr erfolgreich. Sogar mein Bogen hat jetzt ein Autogramm von „Big Cat“ alias Steve Anderson drauf.

Um 14:45 Uhr war es dann endlich für mich soweit! Ich durfte auch in dieser tollen Halle an den Start gehen. Ich freute mich riesig darauf, aber ich war auch sehr angespannt. Denn bei diesem Turnier wurde etwas anders geschossen als bei uns in Deutschland. Dort wurde nach dem sogenannten Vegas-Style auf die Vegas-Auflage geschossen. Das heißt, dass bei uns Compoundern genauso der Außenzehner gilt wie bei den Recurveschützen und es wird der innere Kreis als X gewertet. Insgesamt werden 90 Pfeile geschossen. Am Samstag 60 Pfeile und am Sonntag 30 Pfeile. Ich habe extra ein Bild beigefügt, das den Ablauf sehr gut erklärt.

Aber nun ging es für mich los. Ich hatte 15 min, um mich einzuschießen und ich war echt etwas aufgeregt und wollte einfach nur mithalten. Um 15:00 Uhr ging es mit den Wertungspfeilen los und ich schoss auch gleich eine dreißig. Meine Aufregung legte sich ein wenig und ich konnte auch in den nächsten Passen gut mithalten. Aber die Anspannung war so groß, dass ich dann voll aus meinem Rhythmus geriet und das Trefferbild war nicht mehr gut. Ich schoss leider eine sieben und eine acht, ich war richtig enttäuscht. Am Ende des ersten Durchgangs kam ich so auf 291 von 300 Ringen. Im zweiten Durchgang konnte ich mich wieder etwas fangen und beruhigen. Ich versuchte es besser zu machen wie im Ersten und das gelang mir auch. Ich schoss 294 von 300 Ringen. Insgesamt schoss ich an diesem Tag 585 von 600 Ringen und war auf Platz 208 von 345. Ich war nicht zufrieden!

Brady Ellison war nur eine der internationalen Koryphäen

Am Sonntag ging es für mich schon sehr früh wieder los. Um 7.30 Uhr startete das Warmup für mich, denn ich musste heute in der ersten Gruppe schießen. Für heute war ich echt motiviert und wollte es besser machen wie am Tag zu vor. Ich fühlte mich echt gut und das merkte ich auch gleich beim Einschießen. Das Timing und das Gefühl zum Bogen passten. Ich war voll auf mein Schießen fokussiert. Passe um Passe gingen vorbei - immer dreißig, dreißig, dreißig. Bis zur vorletzten Passe, da passte bei einem Schuss das Timing nicht und er ging etwas zu früh los. Dieser landete so knapp neben der Zehnerlinie, dass er vom Kampfrichter gewertet wurde. Leider bekam ich eine neun. Schade!!!!!!!!!!

Bei mehr als 900 Schützen herrschte ordentlich Trubel in Eindhoven

Dadurch habe ich am Ende „nur“ 299 von 300 Ringen geschossen. Aber das war mir dann egal ich hatte meine Leistung gesteigert und ich habe am Ende insgesamt 884 von 900 Ringen geschossen und kam auf Platz 185. Nun war ein voll cooles und super organisiertes Turnier schon wieder vorbei. Ich konnte viele Eindrücke, Erfahrungen sammeln und natürlich auch viele tolle und nette Menschen kennenlernen. Das wird mir bei meinen weiteren Turnieren sicher sehr helfen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und hoffe, dass ich es dann noch besser mache.

Recurveschütze Philipp Räder

Am Freitag, 15. November 2019, war es wieder so weit. In den Niederlanden bei Eindhoven startete das internationale Preisgeldturnier „Kings of Archery“. Mit 900 Starterinnen und Startern und einer ausgebuchten Halle ist es das größte Bogenturnier, welches ich bisher in meiner Karriere mitgeschossen habe. Bereits vor Monaten habe ich mir gemeinsam mit meiner Frau ein Ticket ergattern können und schon wenige Tage darauf war das Turnier ausverkauft. Jeder Schütze kann wählen, in welchem der drei Durchgänge man am Samstag starten möchte. Es werden dann am Samstag zunächst 2 x 30 Pfeile nach dem „Vegas-System“ geschossen. Für uns Recurver und auch für die Blankbogenklasse bedeutet dies, dass die 9 bereits als 10 gewertet wird und die reguläre 10 als X. Für die Compounder zählt die Recurve 10 als 10 und die Compound 10 als X. Hält man als Recurver also alle seine Pfeile im Gold, erreicht man die legendären 300 Ringe pro Durchgang. Je nachdem, wo man nach den ersten 60 Pfeilen am Samstag in der Tabelle landet, startet man dann am Sonntag in unterschiedlichen Durchgängen und schießt 30 weitere Pfeile. Somit schießt jeder Teilnehmer an diesem Wochenende 90 Pfeile und kann einen Highscore von 900 möglichen Ringen erreichen. Entweder über das Ergebnis in der Qualifikationsrunde oder über die sogenannte „Joker-Round“ hat man dann die Möglichkeit, am Sonntagnachmittag ins Finale zu kommen.

Philipps Accreditionskarte

Für mich war es nach längerer Pause das erste Hallenturnier und gleichzeitig der Start in die Hallensaison. In den letzten Wochen habe ich viel an meiner Schießtechnik gearbeitet und kam beruflich nicht so oft zum Training, wie ich es mir gewünscht hätte. Der erste Durchgang lief sehr gut und ich erreichte mit nur 3 Roten 294 Ringe von 300 möglichen. Ich merkte aber nach einer nur 10-minütigen Pause, dass meine Ausdauer und Kraft im ersten Durchgang deutlich gelitten hatte. Die Schießtechnik wurde deutlich unsauberer und ich erlaubte mir diesmal einige „Patzer“. Das Ergebnis blieb, anders als im ersten Durchgang, daher deutlich unter meinen Erwartungen. Am zweiten Tag ging ich auf Platz 113 in den letzten Durchgang und wollte nochmal alles geben. Dies ist mir auch gelungen und konnte mich mit 280 Ringen auf Platz 102 vorkämpfen.

Recurveschützin Annika Rennett

Die Kings of Archery Arena in Eindhoven

Zum zweiten Mal konnte ich die Gelegenheit wahrnehmen und bei den JVD Open im nahegelegen Eindhoven im Rahmen der “Kings of Archery” starten. Wie im Jahr zuvor war es eine großartige Veranstaltung an der 900 Schützen aus ca. 47 Ländern an den Start gingen. Es war eine tolle Erfahrung mit Weltstars wie Aida Roman, Gabriela Bayardo, Toja Ellison, Brady Ellison und vielen weiteren gemeinsam an der Schießlinie zu stehen und den Wettkampf zu bestreiten. Bei diesem Event gibt es für die Recurveschützen die Besonderheit, dass das gesamte Gold als 10 zählt. Insgesamt wurden 3 Qualifikationsrunden mit je 30 Pfeilen geschossen. Die erste Runde konnte ich mit 268 Ringen beenden, fand dann aber allmählich zu meiner Trainingsform und kam in der zweiten Runde auf 289 von 300 Ringen womit ich mich auf Rang 34 platzierte. Leider konnte ich das Turnier wegen einer Terminüberschneidung mit einer Trainingseinheit des Landeskaders am Sonntag nicht zu Ende schießen und musste abbrechen, wodurch ich am Ende auf Rang 73 von insgesamt 77 abrutschte.

Recurveschütze Noah Pop

Am Samstag und Sonntag, dem 16./17. November 2019 habe ich in Eindhoven die Kings Of Archery Series mitgeschossen. Ich bin mit 843 (287/280/276) 78. von 152 geworden. Das Turnier hat wie erwartet sehr viel Spaß gemacht, die Stimmung war gut und ich bin froh, einige Leute wiedergesehen zu haben und neue Leute kennen gelernt zu haben. Das Schießen war im ersten Durchgang recht gut, abgesehen von einer 7 und einigen zu vielen 8er. Allerdings sieht das rote viel größer aus, wenn der ganze neuner Ring als 10 zählt. Insgesamt habe ich bei dem Event mehr rote geschossen, als ich es normalerweise in 5 Turnieren schieße, aber das scheint bei einigen so zu sein. In den nächsten 2 Passen hatte ich 2 unglückliche Mister, das erste im ersten Durchgang da ist mir dasselbe passiert wie in Mondercange letzte Woche, Sehne beim Absetzen abgerutscht und der zweite Mister war eher ungewöhnlich, mein Pfeil ist aus der Scheibe wieder rausgefallen und dieser hat dann halt auch als M gezählt, das kommt davon wenn man die Pfeile nicht markiert auf der Scheibe :-( . Zum einen ärgerlich, weil ich mit den 2 Mister sehr viele Plätze verloren habe, zum anderen aber nicht so tragisch, da es bei diesem Turnier um nichts ernstes geht, bis ich im Finale um Preisgeld schießen kann, brauche ich noch etwas Erfahrung :-) Es war ein super Wochenende und ich freue mich schon auf die GT Open nächstes Wochenende.

Erlebt
2019

Hallennews Compound 2019

Die Hallensaison ist mittlerweile in vollem Gange und hier findet ihr eine Zusammenfassung der Compound-Wettkampfeindrücke unseres Sponsoring-Teams

Bayernliga Compound 2019

Bayernliga Compound Süd

Compoundschütze Domenic Kiehl

Nun endlich war es wieder soweit, mein erster Wettkampf in der Hallensaison war gekommen. Ich fuhr am 27. Oktober 2019 bei super Wetter (das ja nicht wichtig ist in der Hallensaison) mit meinem Verein dem BSV Pfaffenhausen e.V. nach Langenpreisingen um wieder in der Bayernliga Compound Süd an den Start zu gehen. Unsere Motivation war für dieses Jahr sehr hoch, denn wir wollten an den Erfolg aus der letzten Saison anknüpfen.

Domenic auf der Bayernliga Compound

Meine Mannschaft bestand aus: Kiehl Bernd, Kiehl Domenic, Mühlbauer Fabian, Hofer Andreas, Georgi Hubert, Geislinger Matthias und Kiehl Diana (Coach). Das ist wieder das altbewährte Team aus der letzten Saison. Am ersten Wettkampftag durften wir am Nachmittag an den Start gehen. Da die Bayernliga immer in Langenpreisingen stattfindet, kannte ich die Halle ja schon und freute mich auch wieder in dieser tollen Halle zu schießen. Meine Motivation war sehr hoch, denn ich wollte wieder mein Bestes geben. Ich fühlte mich sehr gut und freute mich, endlich wieder Wettkämpfe schießen zu dürfen.

Als ich dort ankam, baute ich erst mal wieder meine komplette Ausrüstung auf und bereitete mich auf die kommenden Matches vor. Um 13.30 Uhr war dann die Anmeldung der Mannschaften und wir holten unsere Startnummern. Pünktlich um 14.00 Uhr fand dann die Begrüßung und die Mannschaftsführerbesprechung statt. Um 14.30 Uhr ging es dann endlich mit dem Einschießen los und somit war die Ligasaison eröffnet.

Nach vier Einschusspassen begann nun das erste Match. Wir durften gegen die Mannschaft aus Vaterstetten ran. Für einen kurzen Moment wurde ich wieder nervös, lief alles so wie ich es mir vorgenommen hatte und werden wir unserer Favoritenrolle auch gerecht? Hmmmmm…..!!!!! Die erste Passe war geschossen und ich muss sagen wir waren gut ins Match gestartet, es waren insgesamt 59 Ringe. Am Ende gewannen wir 234:224.

Im zweiten Match waren wir nicht ganz so stark, aber das ist allgemein immer die schlechteste Runde bei allen. Aber wir gewannen auch dieses mit 227: 218. So langsam waren wir alle angekommen beim Wettkampf und es lief für uns wie am Schnürchen. Wir konnten jedes Match für uns gewinnen und damit steht Pfaffenhausen am Ende des ersten Wettkampftages auf Platz eins mit 14: 0 Punkten und einer Gesamtringzahl von 1612 Ringen. Was für ein grandioser Auftakt für mich und meine Mannschaft.

Leider kann ich am zweiten Wettkampftag meine Mannschaft nicht unterstützen, denn da bin ich in Holland/ Eindhoven bei den JVD Open 2019. Natürlich drücke ich von dort aus ganz fest die Daumen und ich weiß, dass die Mannschaft es wieder super machen wird. Nun werde ich mich vorbereiten auf meine nächsten Wettkämpfe, denn als nächstes werde ich die Gaumeisterschaft und dann die JVD Open schießen. Ich freue mich schon riesig darauf und werde euch natürlich darüber berichten.

Gaumeisterschaft Halle 2020

Compoundschütze Domenic Kiehl

Am Samstag den 09. November 2019 fand bei uns in Pfaffenhausen die Gaumeisterschaft Halle 2020 statt. Leider sind wir bei uns im Gau nur zwei Bogenvereine und der zweite nimmt nie an einer Gaumeisterschaft teil. So schießen wir den Gau immer alleine mit unserem Verein. Aber das ist mir egal, ich wollte trotzdem ein gutes Ergebnis abliefern.

Ich fühlte mich an diesem Tag körperlich etwas müde. Ich war die letzte Zeit etwas krank und in der Arbeit war gerade Holzernte angesagt. Ich hoffte dass ich trotzdem ein gutes Ergebnis schoss. Wie immer baute ich meinen Bogen auf und richtete alles für den Wettkampf her. Nach dem wir uns aufgewärmt hatten konnte es mit dem Einschießen losgehen. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und ein gutes Timing. Nach den drei Passen Einschießen ging es los.

Der erste Durchgang war eigentlich nicht schlecht. Ich schoss eine 290 und war zufrieden. Nach einer kurzen Pause ging es in den zweiten Durchgang. Dieser fing irgendwie komisch an und kam nicht in meinen Rhythmus. Ich versuchte mich zu konzentrieren und wieder in den Wettkampf zu kommen aber das gelang mir nicht so richtig. Am Ende schoss ich trotzdem noch 285 Ringe und somit eine Gesamtringzahl von 575 und Platz eins. Aber ich war nicht zufrieden! An diesem Ergebnis muss ich noch arbeiten.

Gaumeisterschaft in Marktredwitz

Compoundschütze Tim Krippendorf

Platz 1 für Tim

Am 10.11.2019 begann für mich endlich die Hallensaison mit der Gaumeisterschaft in Marktredwitz. Wie immer begann dieser Tag sehr früh für mich, ich habe mich um 7:00 Uhr auf den Weg nach Marktredwitz gemacht. Die Anreise war aber ziemlich entspannt, da auf der Autobahn nicht viel los war.

Die Bedingungen vor Ort waren nicht gerade perfekt, da die Heizung in der Halle noch nicht angeschaltet war. Aber nach ein paar Minuten hat man sich daran gewöhnt. Die Stimmung vor Ort war ziemlich gelassen und alle hatten ihren Spaß. Dieses Jahr bin ich auch das erste Mal bei den Compound Herren angetreten und hatte dementsprechend stärkere Konkurrenz. In dieser Klasse sind 12 Schützen angetreten.

Insgesamt haben knapp über 100 Schützen teilgenommen, wodurch es dementsprechend laut und eng in der Halle wurde. Das hat zwar die meisten Schützen gestört, ich konnte aber darüber hinweg sehen. Ich selbst war motiviert und habe mich gut vorbereitet gefühlt.

Ich hatte mir selbst das Ziel gesetzt zu gewinnen und mindestens 580 Ringe zu schießen. Ich konnte beide Ziele erreichen und konnte mich somit bei meiner ersten Meisterschaft in der Herrenklasse behaupten. Ich habe im ersten Durchgang 293 Ringe geschossen und beendete dann den zweiten mit 288 Ringen, also insgesamt 581 Ringen. Alles in allem bin ich ganz zufrieden mit meiner Leistung, habe aber auch gemerkt das da noch viel Luft nach oben ist. Für den ersten Wettkampf der Saison war es OK.

Gaumeisterschaft in Oberdachstetten

Compoundschütze Sebastian Siemandel

Sebastian auf der Gaumeisterschaft

Am 02.11.2019 habe ich bei der Gaumeisterschaft Halle des Schützengaus Ansbach teilgenommen. Da die Gaumeisterschaft dieses Jahr bei uns im Dorf stattgefunden hat, konnte ich ganz entspannt in den Wettkampf starten.

Ich bin ganz gut in das Freie Einschießen gestartet. Auch der erste Durchgang lief gut und ich war mit meinen 289 Ringen auch ganz zufrieden. Im 2. Durchgang lief es dann leider zu Beginn nicht mehr ganz so gut am Ende waren es 283 Ringe also insgesamt 572 Ringe.

Der Wettkampf war allgemein sehr gut Organisiert, die Verhältnisse und die Stimmung waren sehr gut. Insgesamt bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden, es ist aber sicherlich noch Steigerungspotential vorhanden.

Hal(l)unkenturnier

Compoundschütze Marten Hecht

Am 9.11.2019 fand in Halle (Saale) das Hal(l)unkenturnier in der Halle statt. Es wurde vom Verein SG Motor Halle ausgerichtet. Ich war in der zweiten Gruppe, also am Nachmittag am Start. Ich kam gegen 11:30 in der Sporthalle in Halle Neustadt an und hatte eine Stunde Zeit bis zum Schießanfang. In der Halle standen 10 Scheiben auf 18 Meter. Ich startete in der Bogenklasse Compound U17 männlich und ich hatte einen Gegner. Wir schossen zwei mal zehn Passen nach DBSV Reglement. Nach den 20 Passen, in denen 600 Punkte erreichbar waren, hatte ich 488 Ringe und war erster.

Kreismeisterschaft DSB in Gera

Compoundschützin Linda Mentzel

Am vergangenen Sonntag, dem 3.11., fand in Gera die Kreismeisterschaft des Schützenbundes statt, welche ich als Testwettkampf bestritt, um zu sehen, wo ich nach diesem Jahr stehe. Es war ein enorm anstrengendes Turnier, da ich durch das wenige Schießen ziemlich an Kraft und Ausdauer abgenommen hatte. Dennoch schoss ich erfolgreich meine 60 Pfeile auf die Spotreihe, mit welchen ich ziemlich zufrieden sein konnte. Es war eine sehr familiäre Atmosphäre, da ich den Großteil der Schützen bereits kannte. Die Ringzahl (450) entsprach leider nicht dem, was ich mir erhofft hatte, da sich einige technische Fehler im Wettkampf aufzeigten. Durch die kurze Anreise sowie die Gesamtathmosphäre war es ein sehr entspannter Wettkampf.

Erlebt
2019

Bogenlaufen – Niederländische Meisterschaft und Europacup in Nove Mesto 2019

Unsere Bogenläufer Jenny Kröcher und Marco Kreische punkteten zum Saisonabschluss international mit dem Run Archery Team des DSB

Bogenläufer am Start in Zoetermeer

Niederländische Meisterschaft Bogenlaufen 28.09.2019

Recurveschützin Jenny Kröcher

Siegerehrung im niederländischen Zoetermeer

Am 28.09. fand die Holländische Meisterschaft in Zoetermeer statt. Insgesamt nahmen 50 Teilnehmer aus den Niederlanden und einige aus Deutschland und Russland teil. Für mich war dies das erste Bogenlaufturnier in den Niederlanden. Der Wettkampfmodus unterscheidet sich dort vom deutschen Regelwerk. So musste ich zunächst einen Qualifikationslauf von drei Mal 800 Metern absolvieren, um mich für den Finallauf zu qualifizieren. Trotz strömendem Regen während meines Laufs und einiger Strafrunden erreichte ich das Finale. Im Finallauf konnte ich mir nach einem spannenden letzten Schießen die Silbermedaille sichern.

Für den abschließenden Staffellauf bildetet ich mit meinen Teamkollegen vom Nationalteam, Marko Kreische und Tom-Florian Borrack, eine Staffel. Der Modus beim Staffellauf orientiert sich am europäischen Regelwerk, nach dem jeder 400 Meter läuft und anschließend vier Ziele mit sechs Pfeilen treffen muss. Für jede nicht getroffene Scheibe wird eine Strafrunde von 60 Metern gelaufen. Der Abschlag auf den nächsten Staffelläufer erfolgt nach dem Schießen bzw. nach den Strafrunden. Ich traf alle Scheiben und konnte strafrundenfrei übergeben. Auch meine zwei Teamkollegen schossen schnell und genau, sodass wir uns den Sieg sichern konnten.

Recurveschütze Marco Kreische

Am 28. September 2019 fand im holländischen Zoetermeer die offene niederländische Meisterschaft im Bogenlaufen statt, die gleichzeitig der vierte von fünf Wertungsläufen der jährlichen niederländischen Cup-Serie war. Im verregneten Qualifikationslauf am Morgen konnte ich mich fehlerfrei und als Zeitschnellster für das Finale am Nachmittag qualifizieren. Im Finale geriet ich durch einen Fehlschuss in der ersten Schießserie zunächst in Rückstand, lief mich aber nach und nach wieder an den führenden Russen Vladislav Kiriutin heran. Als dieser nach der letzten Schießserie ebenfalls eine Strafrunde lief, nutzte ich die Chance, ließ alle 4 Klappscheiben kippen und spurtete nach einer spannenden Schlussrunde mit wenigen Sekunden Vorsprung ins Ziel. Teamkollege Niklas Krause kam auf Rang 4 und DBSV-Team-Neuling Florian Brösicke gewann auf Anhieb die Jugendwertung. Bei den Damen räumten Sandra Szulc, Jenny Kröcher und Cornelia Borchers Platz 1 bis 3 ab und auch der Sieg in der abschließenden Sprintstaffel ging dank Tom-Florian Borrack, Jenny und mir an Deutschland.

Europacup Bogenlaufen in Nove Mesto

Recurveschützin Jenny Kröcher

Zum Bogenlaufen braucht man flinke Füße!

Am 12. und 13.10. fand dann der diesjährige Europa-Cup im Bogenlaufen in Nové Město nad Metují statt. Dort gingen 50 Teilnehmer aus Russland, Frankreich, Tschechien und Deutschland an den Start. Am Samstag fanden die Sprintläufe statt, bei denen drei Mal 400 Meter gelaufen und zwei Mal auf je 4 Ziele à 16 cm Durchmesser geschossen wird. Für mich war diese Sprintdisziplin neu, da es sie im deutschen Regelwerk nicht gibt. Im Qualifikationslauf konnte ich mich für das Halbfinale qualifizieren. Im Kampf um den dritten Platz und damit um die Qualifikation für das Finale musste ich mich allerdings meiner Kollegin Sandra Szulc geschlagen geben.

Am Sonntag folgte der Einzellauf über die vier Mal 1000 Meter. Hier konnte ich trotz vier Strafrunden den 5. Platz hinter der starken Konkurrenz aus Russland und Tschechien belegen. Für die Gesamtwertung bedeutete dies der 7. Platz, mit dem ich angesichts meiner Premiere beim Europa-Cup zufrieden bin.

Recurveschütze Marco Kreische

Der Europacup im Bogenlaufen der World Archery Europe fand vom 11. bis 13. Oktober 2019 im tschechischen Ort Nove Mesto nad Metuji statt. Nachdem der Europacup in den letzten Jahren aus getrennten Events in jeweils zwei Ländern bestand, gab es 2019 nur ein Event. Ort und Termin standen erst kurzfristig fest, sodass lediglich 30 Teilnehmer der Teams aus Tschechien, Russland, Frankreich und Deutschland angereist waren - der harte Kern der Bogenlauf-Szene.

Bereits im Sprintwettbewerb war festzustellen, dass das sportliche Niveau darunter nicht litt. Mit strafrundenfreien Qualifikationsläufen sicherte ich mir zunächst einen Platz im Sprintfinale. Beim Versuch dort mit den russischen Nachwuchstalenten Oskar Shaimuratov und Vladislav Kiriutin mitzuhalten fiel ich aber auf Rang 5 zurück. Sandra Szulc, der es bei den Damen ähnlich erging, war anschließend genauso entschlossen wie ich, den Tag nicht ohne Medaille enden zu lassen und so liefen wir strafrundenfrei auf Platz 1 der 9 angetretenen Teams.

Am folgenden Wettkampftag nahm ich es im Langdistanzwettbewerb erneut mit Oskar und Vladislav auf. Obwohl beide mehr Strafrunden als ich schossen, konnte ich läuferisch nicht mit Oskar Schritt halten, schaffte es aber auf Platz 2 und sicherte mir damit Bronze in der Gesamtwertung. In der Männerstaffel holte ich mit Florian und Tom-Florian Rang 4. In der Nationenwertung kam das deutsche Team hinter Russland auf Rang 2. Zum Ausklang des heiteren Wettkampfwochenendes wurde die Zeit bis zur Siegerehrung kurzerhand mit einem internationalen Fangespiel überbrückt, das jeder Teilnehmer am Ende auf 4 Sprachen beherrschte. Im von Sandra organisierten Teambus rollten wir anschließend heimwärts und ließen uns eine große Sahnetorte des Veranstalters schmecken, die wir gewonnen hatten. 2020 wird der Europacup erneut in Nove Mesto stattfinden, dann ganz sicher mit mehr Teilnehmern.

Das deutsche Run Archery Team des DSB in Nove Mesto
Erlebt
2019

Europameisterschaft Feldbogen

Feldbogenschützin Daniela Klesmann holt bei der Europameisterschaft Feldbogen der WA in Mokrice, Slowenien Silber mit dem Damenteam und den 5. Platz im Einzel

EM Feldbogen in Mokrice, Slowenien

Europameisterschaft Feldbogen der WA in Mokrice, Slowenien

Recurveschützin Daniela Klesmann

Vom 01.10.2019 - 05.10.2019 fand die Europameisterschaft Feldbogen in Mokrice/Slowenien statt. Da der offizielle Anreisetag der Sonntag 29.10 war, bin ich schon morgens an den Frankfurter Flughafen gereist. Von ihr startete ein Teil des DSB-Teams zusammen im Flieger zur EM. Wir flogen von Frankfurt nach Zagreb in Kroatien und dort ging es dann mit einem Bus in‘s ca. 50km entfernte Mokrice in Slowenien. Es war doch schon spät am Abend und so ging es noch vor dem Beziehen der Zimmer zur Akkreditierung. Das Wetter schien wieder gut zu werden, wenn auch nicht ganz so heiß wie vor zwei Jahren im August.

Am nächsten Morgen stand das offizielle Training und die Bogenkontrolle auf dem Programm. Der Bustransfer brachte uns auf‘s ca. 10 min entfernte Gelände, welches normal ein Golfplatz rund um das Schloss Mokrice ist. Es standen viele Scheiben und ein Zelt für jede Nation bereit. Es war auch wieder das gleiche Gelände wie vor zwei Jahren, daher hieß es wieder: Einschießen nur bergauf…

Daniela zeigte im Einzel und Team überzeugende Leistungen!

Dienstags wurde es nun endlich ernst. Nach einem kurzen Einschießen wurden die Gruppen eingeteilt und ins Gelände gebracht. Es gab 3 Parcours - einer für Blankbogen, einer für Compound und einer für Recurve. In jedem Parcours wurden 48 Scheiben unbekannt geschossen. Es war der erste Tag der Qualifikationsrunde. Die Scheiben waren schön gestellt, nicht sehr steil aber dennoch anspruchsvoll. Es war wie ich später erkannte, der schwerere der drei Kurse. Ich kam sehr gut in den Wettkampf. Das Wetter machte mit, es war relativ windstill und sonnig. Die Entfernungen waren gemischt gestellt und es waren auch kurze Scheiben dabei. So hatte ich am Ende des Tags meine persönliche Bestleistung auf einer unbekannten Runde geschossen. Mit 349 Ringen lang ich bei den Damen Recurve auf Platz 3.

Der Unbekannte Teil der EM war beendet, ab nun steht die Entfernung dran. Mittwoch war Tag 2 der Qualifikationsrunde. Mit meinem 3. Platz hatte ich nun einen Startplatz in der Führungsgruppe und war von Profis umgeben. Ich war anfangs etwas nervös und startete etwas unsicher. Aber das legte sich bald. Der ganze Tag lief gut und ich war wirklich zufrieden. Lediglich die 60m wollten nicht so treffen…Wie schon das ganze Jahr. Ich habe mich mit 345 Ringen gut in der der Führungsgruppe behauptet und hielt meinen 3. Platz. Mit der Gesamtringzahl von 694 Ringen war ich super zufrieden. Es ist mein zweithöchstes Ergebnis, was ich je geschossen habe. Und das bei einer EM. Nur 3 Ringe mehr und ich wäre direkt fürs Halbfinale gesetzt gewesen. Das ärgerte mich, denn das wäre sicher noch drin gewesen bei 48 Scheiben.

Daniela und das deutsche Team hatten alles gut im Blick

Am nächsten Tag standen dann die Eliminationsrunden als Poolmatches an. Ich kam in der letzten Runde rein und musste 2 Matches gewinnen um ins Halbfinale einzuziehen. Das erste Match gegen Elin Kattstroom lag von Anfang an in meiner Hand und ich führte ab der ersten von sechs Scheiben. Mit einer 6 als letzten Pfeil des Matches gewann ich mit 88 zu 83 und war somit Poolsieger. Meine nächste Gegnerin war ebenfalls Poolsiegerin. Ich hatte am Ende dieses Matches sogar mehr Ringe als im vorherigen Match und steigerte mich von Scheibe zu Scheibe, doch Chiara Rebagliati schoss zu diesem Zeitpunkt so unglaublich gut, da hätte mancher Compounder sogar eingepackt. Daher habe ich dieses Match leider mit 89 zu 98 verloren. Letztendlich kam ich damit in der Einzelplatzierung auf den 5. Platz bei dem Damen Recurve. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich habe das geschossen, was ich kann und der Rest ist halt das Spiel :-)

Die EM war ja noch nicht zu Ende. Freitag stand noch das Mannschaftsschießen auf dem Programm. Meine Mannschaftskolleginnen Teresa Wellner und Nora Kipferler waren im Einzel ebenfalls nach der Quali gut vorne mit dabei, so dass wir in der Mannschaftswertung auf Platz 2 lagen. Somit waren wir fürs Halbfinale gesetzt :-) Das hieß, wir schießen auf jeden Fall ein Medalmatch :-) Während die anderen Teams ihr ¼ Finale schossen, durften wir schon mal eine Trainingsrunde mitschießen und unsren Rhythmus finden, damit wir nachher keinen Nachteil hatten. Anschließend ging‘s auch direkt ins Halbfinale. Wir hatten den ganzen Tag etwas Rückstand vom Zeitplan und so versuchte man, etwas Zeit reinzuholen damit auch abends das Goldfinale noch im Hellen stattfand. Im Halbfinale mussten wir gegen Frankreich schießen und gingen an der zweiten von vier Scheiben deutlich in Führung. Das war auch gut so, denn die letzten zwei Scheiben kamen wir mit diesem Vorsprung noch über die Runden und zogen damit mit 55 zu 54 ins Goldfinale ein. Die Medaille war uns sicher.

Daniela erzielte mit dem Damen-Team EM-Silber - unseren Glückwunsch!

Nun begann das Warten. Keiner wusste so recht, ob wir die Goldfinale noch schießen oder sie auf den nächsten Tag verschoben wurden. Das Licht wurde dunkler und die Temperaturen kühler. Wir hatten aber genug im Zeitplan eingeholt und wir durften noch auf‘s Finalfeld. Zur freudigen Überraschung durften wir endlich mal wieder Bergab schießen :-) Unser Gegner war Italien. Sie hatten die gleiche Mannschaft wie die Jahre davor und zeigten uns ihre Stärke sofort an der ersten Scheibe. Eine 18 auf 20 Meter Spots. So ging es auch weiter. Wir holten zwar kurz etwas von unserm Rückstand auf, aber an der letzten Scheibe war doch deutlich, wer hier der verdiente Sieger war. Italien gewann mit 64 zu 51 deutlich Gold. Wir waren mit Silber trotzdem Happy! In der Konstellation hatten wir noch nie geschossen, meine zwei Mitschützinnen haben das erste Mal überhaupt Mannschaft geschossen und wurden mit einer Medaille belohnt :-)

Wir ließen die EM noch mit einer Abschlussfeier am Abend ausklingen, bevor es am nächsten Mittag mit dem Flieger zurück nach Deutschland ging.

Erlebt
2019

Letzte Freiluftturniere der 2019er Saison

Die BSW-Schützen zieht es auch bei herbstlichem Wetter noch an die frische Luft und zu den letzten Freiluft-Turnieren der Saison 2019

Heiko Kirchner auf dem Kulchturnier in Hergisdorf

Rasselbockturnier in Könitz

Recurvebogenschützin Silke Müller

Treffer, versenkt!

Schon früh am Morgen hieß es auf nach Könitz zum alljährlichen Rasselbockturnier. Könitz liegt von uns aus ca. 1,1/5 Stunden entfernt. Mit weiteren Vereinskollegen fuhren wir also zum Treffpunkt. Die Wettervorhersage lautete Sturm aber kein Regen. Ein bisschen frisch war es noch am Morgen, hatte es doch die Tage zuvor geregnet. Im Könitzer Wald angekommen, wurden wir gleich begrüßt und man freute sich uns zu sehen. Schnell angemeldet, eine schöne Gruppe ausgesucht und dann hieß es erstmal Frühstück. Der SV Stahl Unterwellenborn hatte im Wald auf einer Lichtung ein großes Zelt aufgebaut und da gab‘s eine tolle Verpflegung. Ca. 100 Bogenschützen waren angereist und pünktlich 9:30 Uhr gab‘s die Begrüßung.

Und schon ging‘s los zu unserem Startziel 25 und 10.00 Uhr war Schießbeginn. Eine Gruppe von Rehen stand da in einer Lichtung und die Sonne fiel darauf. Erster Pfeil drüber, zweiter Pfeil drunter und dritter Pfeil getroffen. Schon ging das Ärgern wieder los. Aber ich wollte mich doch nicht ärgern, also ablenken und auf zum nächsten Ziel. Und erster Pfeil... Kill. Geht doch. Und so lief es dann auch weiter. In einer ausgelassenen und lustigen Stimmung lief es super. Bis zum vorletzten Ziel, da hatte ich mich doch nochmal ganz schön verschätzt und handelte mir ein M ein. Aber egal, das letzte Ziel nochmal ordentlich konzentriert, Abschluss ein X-Kill. Ein super schönes Turnier. Das Wetter hielt, kein Regen, der Sturm nur in den Wipfeln der Bäume zu hören, leckeres Essen und eine tol